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Bär Blog

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Die Wanderfreundschaft

12. Juli 2019 Keine Kommentare

Freundschaft ist ein großes Wort. Ich bin immer etwas vorsichtig, jemanden vorschnell als „Freund“ zu bezeichnen. Ich finde es daher auch etwas befremdlich, wenn ich bei Facebook Freundschaftsanfragen von Menschen bekomme, die ich mein Lebtag noch nie gesehen habe. Die Freundschaftsdefinition bei wikipedia: „Freundschaft bezeichnet ein … Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet.“ Wenn man das so sieht, habe ich schon viele solide Wanderfreundschaften geschlossen. Denn die gegenseitige Sympathie entsteht ja schon dadurch, dass man für die gleiche Leidenschaft brennt – eben das Wandern. Und Vertrauen muss man bei einer Wanderung sowieso haben: Vertrauen in die Orientierungsfähigkeit, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit- und bereitschaft, Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Wanderfreunds.

Vom westlichsten Punkt zu den ersten Mittelpunkten Deutschland

25. Juni 2019 Keine Kommentare

Am 13. Mai besuchte ich den westlichsten Punkt Deutschlands an der holländischen Grenze und die westlichste Gemeinde Isenbruch. Hier beginnt nun meine Wanderung quer und längs durch Deutschland. Nach zwei Etappen durch Holland habe ich auch Aachen, die westlichste Stadt Deutschlands besucht.

Die Gelassenheit

17. Juni 2019 Keine Kommentare

Gelassenheit ist ein schönes Wort, wenn ich es ausspreche, werde ich schon gelassener. Gelassenheit kann vieles bedeuten: Besonnenheit, Umsicht, Seelenruhe. Im Netz habe ich einen sehr schönen Aphorismus des Österreichers Ernst Ferstl gefunden. „Der beste Aussichtsturm des Lebens ist Gelassenheit“. Ich finde, das Wandern ist die hohe Schule der Gelassenheit. Schon das Tempo des Wanderers ist mäßig, ruhig, gelassen, um nicht zu sagen: lässig.

Die Individualität

04. Juni 2019 Keine Kommentare

Es gibt eine Vielzahl von Gretchenfragen beim Wandern: Wanderst Du allein oder in der Gruppe? Wanderst Du lieber im Mittelgebirge oder im Hochgebirge? Bist Du mehr der Typ für Mehrtagestrekking oder doch eher der bequeme Tagestourenwanderer? Rundweg oder Streckenwanderung? Einkehr oder Rucksackproviant? Eifel oder Hunsrück? Über oder unter zwanzig Kilometer am Tag?

​Die Stille

24. Mai 2019 Keine Kommentare

Ich wandere durch den Wald. Und höre: Stille. Das macht mich glücklich, denn ich bin alltäglich mit reichlich Geräusch-Müll umgeben. Autos, Handys, Geschwätz, Klospülung. Logisch, dass man da Sehnsucht nach Stille hat, wenn man wandert. Aber gibt es eine wirkliche Stille beim Wandern? Gibt es überhaupt die perfekte Stille?